Auszeit vom Krieg
04.11.202612:00
Auszeit vom Krieg – Recreationprojekt 2026
- Zwei Wochen voller Begegnungen, Gemeinschaft und Hoffnung -

Vom 19. September bis zum 2. Oktober 2026 empfing die Bad Homburger Humboldtschule erneut 20 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren ihrer ukrainischen Kooperationsschule Lyceum Nr. 30 „Ekonad“ („Grüne Hoffnung“) aus Kyjiw.
Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt geförderten Recreation-Projekts der Deutschen UNESCO-Kommission sowie unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Alexander Hetjes und der Koordination von Dr. Torben Waschke schenkte die Humboldtschule den Gästen zwei Wochen eine benötigte Auszeit vom Kriegsalltag: Angesichts von Luftalarmen, Raketenangriffen und schlaflosen Nächten bot das Projekt einen geschützten Raum für unbeschwerte Momente, Ruhe, Zuversicht und um einfach wieder Kind sein zu dürfen.

Ein abwechslungsreiches Programm mit kulturellen, sportlichen und kreativen Aktivitäten – darunter Ausflüge in den Rheingau, zum Frankfurter Flughafen, ins Technik Museum Sinsheim sowie in den Freizeitpark Plopsaland – sorgte für unvergessliche Eindrücke. Auch in diesem Jahr wurde der Aufenthalt medial begleitet (siehe Medienbeiträge). Die Unterbringung in fürsorglichen Gastfamilien der Schulgemeinschaft schaffte Nähe und Geborgenheit. Den feierlichen Abschluss bildete ein Grillfest mit Vertretern der Stadtpolitik, darunter Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak, bei dem Dankbarkeit, gelebte Menschlichkeit, die Hoffnung auf Frieden und die Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung im Mittelpunkt standen.


Aus den Begegnungen ist inzwischen eine feste Partnerschaft erwachsen. Nachdem die Schulleitungen – Frau Stitterich und Herr Melnychenko – bereits im Februar 2026 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hatten, wurde diese nun von den Delegationen feierlich ausgetauscht – ein wichtiges Zeichen für eine langfristige Zusammenarbeit und Freundschaft über Ländergrenzen hinweg.

Ein herzlicher Dank gilt allen engagierten Förderern und Partnern, die diese Partnerschaft für Frieden und Freundschaft finanziell und tatkräftig ermöglichen: der Stadt Bad Homburg, der Heinz- und Elfriede-Ganß-Stiftung der Frankfurter Sparkasse, dem Lions-Club Bad Homburg, der Taunus Sparkasse, der Spielbank Bad Homburg, der KiWIS-Stiftung, dem Förderverein der Humboldtschule, Ellen Wille, Syna sowie den vielen weiteren wichtigen Unterstützerinnen und Unterstützern.



